Death Marked

Death Marked- Die Magierin der Assissinen

Autor: Leah Cypess

Inhalt: Ileni ist der aufgehende Stern am Magierhimmel der Renegai – bis sie auf unerklärliche Weise ihre Kräfte verliert, und damit ihr Ansehen, ihre Zukunft und sogar ihre große Liebe. Gemäß einem alten Abkommen Death Markedwird sie alleine ins Höhlenreich der verfeindeten Assassinen gesandt, um diese in Magie zu unterrichten. Ein Himmelfahrtskommando, wurden ihre beiden Vorgänger doch dort ermordet! Als Ileni Nachforschungen anstellt, findet sie in dem gut aussehendem Assassinen Sorin einen unerwarteten Verbündeten. Doch dann kommt sie einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur, das alles erschüttert, woran sie je geglaubt hat – und steht vor einer tödlichen Entscheidung …

Cover: Wenn man das Buch nicht gelesen hat, ist da Cover eher weniger beeindruckend. Doch kennt man die Handlung, sieht man auf dem Cover eine der wichtigsten und ersten Szenen: Ileni, wie sie vor dem Eingang zur Höhle der Assissinen steht. Und mit der Szene im Hinterkopf, finde ich das Titelbild sehr eindrucksvoll. Wie sie mit kritischem, ängstlichen Blick vorwärts sieht, die Hände in den Taschen, wehendem Haar, und hinter ihr nichts außer Bergen und Gestein.

Schreibstil: Auf mich hatte der Schreibstil eine gewisse ,,Sogkraft“. Innerhalb der ersten Seiten hatte ich mich in dem Buch verfangen, und das ist meiner Meinung nach das, was einen richtig guten Schreibstil ausmacht, und gerade weil Leah Capes mit vielen feinen Details ihrer Figuren arbeitet, findet man sich schnell in der Geschichte wieder. Was ihr jedoch an manchen Stellen nicht sehr gelingt, gerade da der Schauplatz während der Handlung nicht wechselt, ist die Individualität der einzelnen Szenen. Dadurch wird mein allgemeines Bild des Schreibstils etwas getrübt.

Handlung: Die Handlung beginnt sehr vielversprechend. Ileni, ihr neues Umfeld und die Charaktere werden sehr detailreich und liebevoll beschrieben, doch nach einer Weile hat man das Gefühl die Handlung vorhersagen zu können. Die Situationen ähneln sich, und auch die Entwicklung zwischen ihr und Sorin sind nicht sonderlich überraschend.  Wie dieses Buch sich für mich von anderen abhebt, sind eher die feineren Teile der Geschichte. Wie Ileni mit lauter Vorurteilen und Ängsten ihre Bestimmung als Lehrerin dort antritt, wie sie verzweifelt versucht zu verbergen, dass sie kaum noch Kräfte besitzt, den Unterricht fast nur durch Theorie gestaltet, um den ausgebildeten Kriegern dort nicht zu zeigen wie wehrlos sie in Wahrheit ist, und auch wie sie sich langsam den Menschen dort nähert, und hinter deren Fassanden blickt.

Fazit: Wer sehr Wert auf Spannung und Action legt, sollte von diesem Buch nicht allzu viel erwarten. Aber wenn man hinter die reine Handlung blickt, lohnt es sich mal reinzulesen.

 

 

 

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