Frostkuss

Frostkuss- Mythos Academy 1

Autor: Jennifer Estep

Klappentext: Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen.51+o8ysoSKL._SX314_BO1,204,203,200_Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.

Cover: Mich persönlich hat das Cover nicht wirklich beeindruckt, es sticht nicht aus der Menge hinaus, und gleicht vielen anderen Fantasy- Covern. Zudem fand ich die Gestaltung mit den Rosen die aus dem Nebel entstehen etwas kitschig, und ich konnte auch keinen Zusammenhang zwischen diesen und der Handlung festmachen. Was ich aber passend fand war die Farbwahl, da diese den Titel durch die kalte Nuance repräsentieren.

Schreibstil: An sich fand ich den Schreibstil von Jennifer Estep alles in einem in Ordnung, man kann sich in die Handlung einfinden, und auch die Umstände unter denen Gwen aufwächst, und untere denn sie auf der Academy angenommen wird, sind sehr einfühlsam beschrieben, jedoch bleibt die Beschreibung danach eher Oberflächlich, und geht wenig in die Details. Und sobald Spannung aufgebaut wurde, bin ich gedanklich aus der Handlung ,,ausgestiegen“. Ihre Art den Leser in die actionreicheren Szenen einzubinden, hat mich nicht angesprochen, wodurch eigentlich spannenden Stellen sehr einsilbig zu lesen waren, da mir der ,,Nervenkitzel“ gefehlt hat.

Handlung: Die Geschichte basiert ja auf griechische Mythologie, weshalb mich das Buch vom Inhalt her angesprochen hat. Aber selbst dieser Ursprung, welcher ja auch kein Neuer ist, sondern schon in Percy Jackson, Göttlich, u.s.w. vorgelebt wird, geht meiner Meinung nach in dem typischen ,,Academyklatsch“ unter, es geht mehr um die gesellschaftlichen Strukturen der Schüler, und auch die Veränderung Gwens´von der Aussenseiterin zu Heldin ist mehr als vorhersehbar, und folgt der typischen Abfolge von solchen Romanen. Auch konnte ich mich mit der Hauptperson nicht sonderlich identifizieren, ich fand ihren Charakter eher abweisend, da sie schnell über andere geurteilt hat, es selber aber nicht akzeptieren konnte, wenn andere sich eine falsche oder negative Meinung über sie gemacht haben.

Fazit: Trotz vieler Empfehlungen kann ich diese Reihe nicht empfehlen, sie war mir einfach viel zu vollgepackt mit Kitsch, Vorurteilen und grobgestrickter Handlung.

 

 

 

 

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