Legend

Legend- Fallender Himmel

Autor: Marie Lu

Klappentext: Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und eine grenzenlose Liebe, die Legend 1dem Hass entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! „Fallender Himmel“ ist der erste Band der Legend-Trilogie. Die New-York-Times-Bestseller-Autorin bettet die zeitlose Geschichte ihrer Legend-Trilogie über Rache, Verrat und eine legendäre Liebe in ein dystopisches Setting, das erschreckend realistisch und aktuell wirkt: ein Unrechtsregime, das jedes Aufbegehren brutal unterdrückt, Straßenschlachten und ein trotz aller Widrigkeiten unstillbarer Durst nach Freiheit und Gerechtigkeit.

Cover: Es ist doch immer mal wieder schön, ein schlichtes weißes Cover im Regal stehen zu haben. Auch das Wappen der Republik finde ich sehr passend gestaltet, es ,,reflektiert“ das Licht, ist ohne Schnörkel und sonstiges gestaltet, und dominiert das Cover, was diesem ,,eine klare Linie“ verleiht. Insgesamt wirkt es sehr edel, was gut zu den Zielen und Eigenschaften der Republik passt.

Es kommt nie etwas Gutes heraus, wenn man sich auf der Straße in jemanden verliebt. Das ist die schlimmste Schwäche die man haben kann, ungefähr so schlimm, wie Familie in einem Quarantänebezirk zu haben oder ein Waisenkind, das auf einen angewiesen ist.

(S.162)

Schreibstil: Was mich beeindruckt hat, war, dass Marie Lu es geschafft hat, immer wieder besondere Einblicke in ihre Welt zu geben, indem sie einzelne Situationen, Gebäude oder Zustände rein formal beschrieben hat. Zudem passte dieses Merkmal unglaublich gut auf die Persönlichkeiten von June und Day, da beide sehr praktisch und berechnend denken.  Auch dass sowohl aus Junes, als auch aus Day´s Sicht beschreiben wurde hat zu der Tiefe des Buches beigetragen, da man so die Republik aus zwei völlig anderen Sichten zu sehen bekam. Auch interessant fand ich den Verlauf der Geschichte. Zuerst habe ich eine reine Liebesgeschichte zwischen den beiden erwartet, welche von der Republik verwehrt wird. Dann jedoch entwickelt sich das Buch auf ganz anderen Ebenen, und die romantischen Augenblicke rücken in den Hintergrund, was aber auch besser zu der Situation passt. Eine sehr wagemutiger Handlungänderung, die aber durchaus geglückt ist.

Handlung: Obwohl die beiden Hauptpersonen in ein und selben Struktur leben, liegen Welten zwischen ihnen. Zum einen June, das wohlhabende Wunderkind, welches seid der Geburt in dem System verankert ist, nie die Regeln ihrer Gesellschaft angezweifelt hat, auf der Schwelle zur militärischen Spitze steht, und jede Menge Anerkennung für ihre außergewöhnlichen, kämpferischen Fähigkeiten erhält. Und zum anderen Day, der Straßenjunge, welcher um sein tägliches Überleben kämpfen muss. Er ist der meist gesuchte Verbrecher der Republik ist, sein Bruder ist an der Seuche erkrankt ist, und sein Ziel es ist die Welt, in welcher er  aufgewachsen ist, und in der er lernen musste, sich bedingungslos zu fügen, zu stürzen. Und dann treffen diese beiden Charaktere als Feinde aufeinander, auch wenn Day zuerst nicht ahnt das er auf bestem Weg ist sich in June zu verlieben, die ihn dafür tot sehen will, dass er ihren Bruder umgebracht hat. Bis sie sich stellt, und so die gesamte Situation aus den Fugen gerät… Kurzgefast: Unfassbar realistische, ausgearbeitete und tiefgründige Charaktere, eine fesselnde Story, eine kaputtes System, und jede Menge spannende Intrigen.

Fazit: Ein Muss für alle Dystopiefans!

 

Advertisements