Rache und Rosenblüte

 

Rache und Rosenblüten

Autorin: Reneé Adieh rose

Verlag: One

Klappentext: Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach.

Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben? Weiterlesen

Talon-Drachennacht

 

Talon Drachennacht (3)

Verlag: Heyne fliegt

Autorin: Julie Kagawa

Klappentext: Auch wenn ihr dadurch größte Gefahr droht, hat sich das Drachenmädchen Ember endgültig von der mächtigen Organisation Talon losgesagt. Nun hat sie auch noch ihren wichtigsten Verbündeten verloren: Garret, den Georgsritter, der ihr Feind sein hhhsollte, der sie aber liebt. Obwohl Ember tief für ihn empfindet, hat sie ihn doch von sich gestoßen.

Zutiefst verletzt, reist Garret nach London. Dort entdeckt er ein schreckliches Geheimnis über den Georgsorden. Ein Geheimnis, das sie alle, Ritter wie Drachen, ins Verderben reißen könnte. Und er erfährt, dass Ember dabei ist, in eine tödliche Falle zu laufen. Er muss zurück zu ihr … Weiterlesen

Mission X – Last Society

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Ich möchte euch heute ein neues Projekt des Carlsen-Verlags vorstellen. Vorab: Da ich im Bloggerverteiler des Verlages bin durfte ich das Spiel kostenlos testen und habe auch die Möglichkeit euch drei Codes verlosen, mit denen ihr die Gesamtversion des Spieles kostenlos herunterladen könnt. Dennoch spiegelt der Post meine Meinung zu der App. Ich habe keine Vorgaben wie ich die App vorstellen soll oder ähnliches.

Zuerst einmal: Was ist das für ein neues interaktives Projekt, das der Verlag aufgestellt hat? 

In Mission X und den beiden damit verbundenen Apps ( Last Society und Dark Ride) entscheidest du allein, wie die Geschichte weitergeht. Die App lässt dich nach kurzen Textpassagen entscheiden, wie es weitergehen soll. Hierbei musst du dich auf deinen Instinkt verlassen: Es gibt kaum Hinweise auf richtig oder falsch. Unvorhersehbar. Zudem gibt es unterschiedliche Ausgänge der Handlung. Deshalb kannst du die Apps auch mehrmals spielen oder zu einem bestimmten Punkt zurückspringen, um einen anderen Weg zu gehen. Denn das erreichen des Ziels ist nicht sicher. Wählst du falsch, ist es aus. Dieses besondere Leseerlebnis wird durch sich verändernde Hintergründe, Bilder und Geräuschen abgerundet. Die Apps können in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch gespielt werden.

Worum geht es in Last Society?beispiel last

In LAST SOCIETY kennst du nur das Leben in der Gemeinschaft – und unter der Erde. Du lebst in der Zukunft. Durch Strahlung ist es unmöglich an der Erdoberfläche zu sein. So wurde es dir zumindest eingebläut. Alles ist geregelt, alles wird überwacht. Doch jetzt kannst du entkommen. Du musst nur die richtigen Entscheidungen treffen. Abwägen, wem du trauen kannst. Und tödlichen Gefahren aus dem Weg gehen. Bist du dazu wirklich bereit? Kannst du dein altes Leben zurücklassen? Bist du bereits für deine Zukunft zu opfern?

Wie hat es mir gefallen?

Auch wenn mich das Projekt direkt angesprochen hat, brauchte es seine Zeit, bis ich mich an den Aufbau der App zu gewöhnen. Aber dann taucht man vollkommen in die Geschichte ein. Ich hätte nicht gedacht, das mich das Konzept so fesseln würde. Dadurch, dass ich bei den ersten Anläufen ziemlich schnell gescheitert bin, saß ich am Ende des Tages mit meiner Familie zusammen, und wir haben gemeinsam beratschlagt und versucht den Verlauf zu interpretieren. Neben den Texten sorgt gerade der Sound für die passende Atmosphäre. Neben der Hintergrundmusik wird das Gelesene durch Audiodateien unterbrochen. Gerade die unerwarteten Geräusche und die unterschiedliche Lautstärke machen die Geschichte lebendig. Der Hauptcharakter wird zu einem selbst. Neben der Tatsche, dass man selbst für sein Handeln verantwortlich ist  und sich demnach auch mit ihm identifiziert, fällt es durch das unvoreingenommene Umfeld leicht, sich in die Rolle einzufügen. Ich dachte, dass mir Grafiken und Ähnliches fehlen würden. Wer aber gerne liest wird die Vorteile eines Buches im dem Spiel finden: Durch die wenigen Vorgaben werden der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Aber was ich vor allem nicht gedacht hätte, ist wie unvorhersehbar die Handlung ist. Ich hätte gedacht, dass man durch die bisherige Geschehnisse und die Varianten die einem geboten werden klar entscheiden kann, welcher Weg der Richtige ist. Hinter jedem Klick kann es vorbei sein. Das sorgt für den Nervenkitzel. Das Einzige, was mir negativ aufgefallen ist, sind die Möglichkeiten zu Beginn der Geschichte. Egal welche Entscheidung man dort trifft, jeder Weg für in de selbe Richtung. Sicherlich muss das auch so sein damit die Handlung in die Wege geleitetet werden kann und an Fahrt aufnimmt, mich hat es aber gestört. Ansonsten kann ich völlig unvoreingenommen sagen, dass mich die App überzeugt und begeistert hat.

Wo gibt es die App?

Sowohl Last Society als auch Dark Ride sind im Apple Store, im Google Play Store und über Amazon erhältlich. Die ersten 10 Minuten sind kostenlos, die Vollversion kostet 1,99€. Wie bereits erwähnt darf ich drei Codes für die Android-Version an euch verlosen, mit welchen ihr die Vollversion kostenlos spielen könnt.app last

Wie kannst du bei der Verlosung mitmachen?

Folge meinem Blog und kommentiere unter diesem Beitrag, weshalb du die App gerne testen würdest. Die Verlosung geht bis zum 20.3., die drei Gewinner bekommen den Code dann per E-Mail von mir zugeschickt. Viel Glück! (Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindungen zu WordPress)

#MissionXApps

Eure Hannah

Tödliche Berührung

Goodness of Poisen- Tödliche Berührung

Autorin: Melinda Salisbury

Verlag: Bloomoontö

Klappentext: Twylla ist gesegnet. Die Götter haben sie auserwählt, einmal die Frau des Kronprinzen zu werden und an seiner der Seite das Land zu regieren. Aber die Gunst der Götter hat ihren Preis: Unter Twyllas Haut fließt giftiges Blut. Wer bei der Königin in Ungnade fällt, den muss Twylla mit ihrer Berührung töten. Nu Lief, ihr neuer Wächter, blickt hinter Twyllas Fassade aus Angst und Pflichterfüllung und erkennt das Mädchen, das sie in Wahrheit ist. Doch die Wahrheit kann gefährlich sein und die Grundfesten eines ganzen Landes erschüttern…

Cover: Das Cover fällt durch die intensiven Farben und die reflektierende Schrift auf. Die Farben sind aufeinander abgestimmt und werden durch die satten Farben des Gefäßes und der glatten Oberfläche des Glases abgerundet. Aus der unteren dunkelroten Flüssigkeit tritt Twylla hervor, die in einem ihrer roten Gewänder mit dem Blut harmoniert. Ihre Körperhaltung als auch das leere Umfeld deuten auf ihre Isolation hin. Die Szene zeigt eines der Rituale, die Twylla jeden Monat über sich ergehen lassen muss. In diesem werden einige Tropen ihres Blutes mit dem Gift vermischt, welches sie trinkt und sie so zu der perfekten Waffe werden lässt, die jeden mit einer Berührung tötet. Das Cover gefällt mir sowohl von der stilistischen als auch von der inhaltlichen Gestaltung unglaublich gut.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sie beschreibt detailreich und vermittelt dem Leser trotz der eher einfachen Wortwahl zuverlässig sowohl emotionale als auch gedankliche Vorgänge Twyllas. Hierbei schafft sie es auch gerade ihre Isolation und den inneren Kampf widerzuspiegeln, die Twylla prägen. Durch diese Liebe zum Detail fällt es leicht der Erzählung zu folgen und die Handlungszüge der Charaktere nachzuvollziehen. Zudem teilt die Autorin die Personen nicht einfach in ,,Gut und Böse“ ein. Denn auch bösartige Vorgehen lassen sich zurückverfolgen, und neben den ersten Eindrücken, die man über die Charaktere bekommt, vermittelt Salisbury auch die erklärenden Hintergründe, die das Leseerlebnis vertiefen. Zudem versteht sich die Autorin darin unauffällig Zusammenhänge in die Geschichte einfließen zu lassen, die im Laufe der Handlung wichtig werden und teilweise auch die letztendlich Auflösung dominieren.

Handlung: Die Autorin führt den Leser in ihre Welt, die sowohl aus den bekannten Märchenstrukturen besteht, als auch mit neuen Bräuchen aufgefrischt wird. Zudem beschäftigt sie sich auch mit tiefgründigeren Fragen, wie der Existenz der Götter und ihrer Funktion und dem Hinterfragen ihrer Handlungen. Was mir am Verlauf des Buches sehr positiv aufgefallen ist, war das nicht rein zufällig geschah. Scheinbar keines der Ereignisse  wird nur genutzt um die Handlung voranzubringen, sondern jedes noch so kleine Detail hat seine Rolle und wird mehrfach aufgegriffen. Twylla hat mein Interesse von Anfang an auf sich gezogen. Denn trotz ihrer missliche Situation, und der naiven ,,Opfer-Rolle“, die ihre Position mit sich bringt, hat auch sie ihre dunklen Seiten. Gerade diese negativen Charakterzüge machen lassen ihre Handlungen unerwarteter werden. Der einzige wirkliche Makel, der mir im Laufe des Buches genervt hat, war der sooft langwidrige Mittelteil. Denn während sowohl der Anfang als auch das Ende des Buches sich mit rasanten Wendungen und Nervenkitzel überbieten, scheint die Handlung zwischenzeitig nur Platz für schmalzige Liebesgeständnisse und dumme Unachtsamkeit zu haben. Hier hätte ich deutlich mehr erwartet. Hat man sich durch diese Kapitel durchgeschlagen, wird man mit einem Finale belohnt, dass einem bis zum letzten Satz dem Atem raubt und mich endgültig überzeugt hat. Denn egal, was man vermutet: Ich versichere, dass die letztendliche Auflösung alle Erwartungen übertrifft.

Fazit: Ein Roman, der trotz kleinerer Schwächen durch interessanten Charakteren, unerwarteten Wendungen und einem phänomenalen Ende im Gedächtnis bleibt. Das Debüt der Autorin verdient definitiv mehr Beachtung auf dem deutschen Markt!

Eure Hannah

Time to Read!

Trotz der Begeisterung an Büchern und dem Spaß am Schmökern kennt wohl jeder Tage, an denen man einfach keine Lust aufs Lesen hat oder sich nicht wirklich in ein Buch vertiefen kann. Das kann daran liegen, dass Schule oder Arbeit einen voll einnehmen und man weder Zeit noch Konzentration findet, um sich Büchern zu widmen. Oder aber das Buch, mit welchem man sich zurzeit beschäftigt verdirbt einem die Lust. Aus welchem Grund auch immer der Lesefluss ins Stocken gerät, hier ein paar Punkte, die helfen das Lesen zu routinierten und zu verbessern.

 

  • Nimm dir Zeit!
    • Mir hilft es meist nichts mich mitten am Tag ans Lesen zu machen, wenn ich  noch Aufgaben habe die abgearbeitet werden müssen. Solche To-Do-Listen machen mir ein schlechtes Gewissen, weil ich mich vor der Arbeit drücke oder sie aufschiebe. Wirklich entspannen tue ich nur, wenn alles erledigt ist und ich mich voll auf das Buch fokussieren kann. Zudem kann man so das Lesen als ,,Belohnung“ sehen, sich motivieren und das Buch in den Tagesablauf einfließen lassen.

 

  • Kapsel dich ab!
    • Das man sich nicht in Bücher vertiefen kann oder kaum zehn Seiten am Stück liest liegt häufig daran, dass man sich von Handy&Co ablenken lässt. Deshalb gilt es beim Lesen alle Störfaktoren auszuschalten, und es sich in ein ruhige Ecke bequem zu machen.

 

  • Mach es zur Routine!
    • Lege dir einen Zeitraum fest, den du fürs Lesen reservierst. Gerade in stressigen Phasen oder vollen Wochen hilft es jeden Tag eine Stunde zu haben, in welcher man sich entspannt und abschaltet. So wird es einfacher regelmäßig zu lesen, und sich auf das Buch zu fokussieren. Auch Rituale wie eine Tasse Tee oder ähnliches helfen sich auf das Lesen einzustimmen.

 

  • Stecke dir Ziele!
    • Hiermit meine ich nicht sich zwanghaft an Seitenzahlen zu halten oder eine Listen zu führen, sondern sich eher grober Vorzustellen, was man innerhalb einer Woche erreichen möchte. So kann sich zum Ziel setzten ein bestimmtes Buch zu beenden, oder sich für einen Monat vornehmen drei oder mehr Bücher zu lesen. Dennoch sollte das Lesen so nicht zu Verpflichtung werden. Wenn du  merkt, dass solche Vorsätze dich demotivieren oder unter Druck setzten, solltest du aufhören zu gucken wie viele Seiten noch zu lesen sind oder wie viele Bücher noch ungelesen rumliegen.

 

  • Brich  Bücher ab!
    • Der häufigste Grund, weshalb ich in Leseflauten gerate sind Bücher, die mich langweilen. Wenn du merkst, dass dir durch ein bestimmtes Buch die Lust am Lesen vergeht, brich es ab. Es ist ganz normal, das nicht jedes Buch einem gefällt, und man nicht mit jedem Schreibstil zurechtkommt. Widme deine Lesezeit lieber Büchern und Autoren die dich begeistern!

 

  • Suche Gleichgesinnte!
    • Nicht motiviert sosehr, wie sich mit anderen auszutauschen. Sicherlich hat jeder jemanden in seinem Umfeld, der ebenfalls gerne liest und das selbe Genre mag wie du. Aber auch wenn das nicht der Fall sein sollte findet man über Soziale Netzwerke wie Instagram& Co. Gleichgesinnte. Auch ein Besuch auf Messen oder öffentlichen Veranstaltungen stachelt an und erweitert das Lesen auf ein gemeinschaftliches Erlebnis.

 

  • Lies was du willst!
    • Lass dir das, was du liest nicht schlecht machen. Auch Jugendromane und Thriller sind Literatur. Ein Buch muss nicht philosophisch sein und deine Weltsicht verändern, um lesenswert zu sein. Freu dich über die Bücher die dir gefallen, und orientiere dich an deinem eigenen Geschmack.

 

  • Habe immer etwas zu Lesen da!
    • Egal ob auf dem Nachttisch oder im Rucksack- Die Voraussetzung für häufiges Lesen ist, immer Lesestoff da zu haben. Wenn du immer ein Buch in der Nähe hat, auf welches du dich freust oder das dich interessiert legt man die Fernbedienung schneller weg als gedacht und widmet sich dem Lesen.

 

  • Es muss nicht sein!
    • Trotz all dieser Tipps ist es auch vollkommen normal mal nicht lesen zu wollen. Man sollte sich einen Tag, an dem man lieber Serien schaut oder mit Freunden schreibt nicht verübeln. Lesen ist und bleibt ein Hobby, das auf der Begeisterung und Freiwilligkeit beruht. Und wenn etwas anderes verlockender ist als ein Buch, kommt es eben erst an zweiter Stelle.

 

Eure Hannah