Time to Read!

Trotz der Begeisterung an Büchern und dem Spaß am Schmökern kennt wohl jeder Tage, an denen man einfach keine Lust aufs Lesen hat oder sich nicht wirklich in ein Buch vertiefen kann. Das kann daran liegen, dass Schule oder Arbeit einen voll einnehmen und man weder Zeit noch Konzentration findet, um sich Büchern zu widmen. Oder aber das Buch, mit welchem man sich zurzeit beschäftigt verdirbt einem die Lust. Aus welchem Grund auch immer der Lesefluss ins Stocken gerät, hier ein paar Punkte, die helfen das Lesen zu routinierten und zu verbessern.

 

  • Nimm dir Zeit!
    • Mir hilft es meist nichts mich mitten am Tag ans Lesen zu machen, wenn ich  noch Aufgaben habe die abgearbeitet werden müssen. Solche To-Do-Listen machen mir ein schlechtes Gewissen, weil ich mich vor der Arbeit drücke oder sie aufschiebe. Wirklich entspannen tue ich nur, wenn alles erledigt ist und ich mich voll auf das Buch fokussieren kann. Zudem kann man so das Lesen als ,,Belohnung“ sehen, sich motivieren und das Buch in den Tagesablauf einfließen lassen.

 

  • Kapsel dich ab!
    • Das man sich nicht in Bücher vertiefen kann oder kaum zehn Seiten am Stück liest liegt häufig daran, dass man sich von Handy&Co ablenken lässt. Deshalb gilt es beim Lesen alle Störfaktoren auszuschalten, und es sich in ein ruhige Ecke bequem zu machen.

 

  • Mach es zur Routine!
    • Lege dir einen Zeitraum fest, den du fürs Lesen reservierst. Gerade in stressigen Phasen oder vollen Wochen hilft es jeden Tag eine Stunde zu haben, in welcher man sich entspannt und abschaltet. So wird es einfacher regelmäßig zu lesen, und sich auf das Buch zu fokussieren. Auch Rituale wie eine Tasse Tee oder ähnliches helfen sich auf das Lesen einzustimmen.

 

  • Stecke dir Ziele!
    • Hiermit meine ich nicht sich zwanghaft an Seitenzahlen zu halten oder eine Listen zu führen, sondern sich eher grober Vorzustellen, was man innerhalb einer Woche erreichen möchte. So kann sich zum Ziel setzten ein bestimmtes Buch zu beenden, oder sich für einen Monat vornehmen drei oder mehr Bücher zu lesen. Dennoch sollte das Lesen so nicht zu Verpflichtung werden. Wenn du  merkt, dass solche Vorsätze dich demotivieren oder unter Druck setzten, solltest du aufhören zu gucken wie viele Seiten noch zu lesen sind oder wie viele Bücher noch ungelesen rumliegen.

 

  • Brich  Bücher ab!
    • Der häufigste Grund, weshalb ich in Leseflauten gerate sind Bücher, die mich langweilen. Wenn du merkst, dass dir durch ein bestimmtes Buch die Lust am Lesen vergeht, brich es ab. Es ist ganz normal, das nicht jedes Buch einem gefällt, und man nicht mit jedem Schreibstil zurechtkommt. Widme deine Lesezeit lieber Büchern und Autoren die dich begeistern!

 

  • Suche Gleichgesinnte!
    • Nicht motiviert sosehr, wie sich mit anderen auszutauschen. Sicherlich hat jeder jemanden in seinem Umfeld, der ebenfalls gerne liest und das selbe Genre mag wie du. Aber auch wenn das nicht der Fall sein sollte findet man über Soziale Netzwerke wie Instagram& Co. Gleichgesinnte. Auch ein Besuch auf Messen oder öffentlichen Veranstaltungen stachelt an und erweitert das Lesen auf ein gemeinschaftliches Erlebnis.

 

  • Lies was du willst!
    • Lass dir das, was du liest nicht schlecht machen. Auch Jugendromane und Thriller sind Literatur. Ein Buch muss nicht philosophisch sein und deine Weltsicht verändern, um lesenswert zu sein. Freu dich über die Bücher die dir gefallen, und orientiere dich an deinem eigenen Geschmack.

 

  • Habe immer etwas zu Lesen da!
    • Egal ob auf dem Nachttisch oder im Rucksack- Die Voraussetzung für häufiges Lesen ist, immer Lesestoff da zu haben. Wenn du immer ein Buch in der Nähe hat, auf welches du dich freust oder das dich interessiert legt man die Fernbedienung schneller weg als gedacht und widmet sich dem Lesen.

 

  • Es muss nicht sein!
    • Trotz all dieser Tipps ist es auch vollkommen normal mal nicht lesen zu wollen. Man sollte sich einen Tag, an dem man lieber Serien schaut oder mit Freunden schreibt nicht verübeln. Lesen ist und bleibt ein Hobby, das auf der Begeisterung und Freiwilligkeit beruht. Und wenn etwas anderes verlockender ist als ein Buch, kommt es eben erst an zweiter Stelle.

 

Eure Hannah

 

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