Diabolic – Vom Zorn geküsst

Die Rezension ist zusammen mit der lieben Emma von @love.xo.books entstanden. Guckt unbedingt mal auf ihrem Instagram Account vorbei! ❤️

Diabolic – Vom Zorn geküsst   diabolic

Autorin: S.J. Kincaid

Verlag: Arena

Klappentext: Eine Diabolic ist stark. Eine Diabolic kennt kein Mitleid. Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest. Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …

Cover

Emma: Mich hat das Cover auf den ersten Blick angesprochen. Obwohl es ziemlich schlicht gehalten ist, verleihen die kleinen Details wie die kleinen Lichtreflexe und leichte Muster an den Ecken und die Spiegelung in den Augen dem Cover das besondere Etwas. Ich finde es wirklich super schön gemacht.

Hannah: Das Cover ist farblich eher unauffällig, aber durch das reflektierende Material dennoch ein Eye-Catcher. Die Gestaltung mit Nemesis Gesicht hebt genau das Merkmal hervor, die sie als Diabolid kennzeichnen. So sticht ihr blaues Auge als Farbtupfer aus dem Bild heraus, und auch ihr Gesicht wirkt genau so symmetrisch und makellos wie im Buch beschrieben. Eine gelungene Umsetzung.

 

Schreibstil

Emma: Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, auch wenn manche Sätze für mich etwas zu verschachtelt waren, sodass man daraus auch zwei hätte machen können. Das wird aber davon ausgeglichen, dass die Autorin alles so detailreich beschrieben hat, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte. Besonders die ganzen Bilder von den Universen. Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, da ihre Gedanken nicht nur auf das hier und jetzt bezogen waren, sondern auch von der Vergangenheit beeinflusst wurden. Außerdem finde ich es immer besser wenn Kapitel in Büchern nicht so lang sind und in diesem Buch finde ich die Länge wirklich super.

Hannah: Beim Lesen wird deutlich, wie intensiv sich die Autorin mit ihrer Welt beschäftigt hat. Jedes Detail scheint ausgeklügelt, und auch die ausführlichen Beschreibungen der für uns ungewohnten Umgebung sind Grund für das flüssige Leseerlebnis. Besonders der Blick aus Nemesis Augen ist wunderbar umgesetzt. Kincaid nutzt viele Adjektive und scheut nicht davor, genauer ins Detail zu gehen und dem Leser einen umfassenden Einblick in die Gedankenwelt der Charaktere zu geben. Genau wie Emma kann auch ich den übersichtlichen Aufbau der Kapitel loben.

 

Handlung

Emma: Mir haben alle Charaktere sehr gut gefallen, weil sie einfach auch mal etwas anderes waren und die Autorin sich mal etwas gewagt hat. Viele Merkmale der Charaktere waren sehr prägnant, was einen noch näher an die Figuren gebracht hat, so konnte man jeden Schritt der Figuren nach vollziehen. Was mir echt besonders gut gefallen hat, ist die Veränderung aller Charaktere im Buch. Man merkt einfach wie sehr sie sich durch das jeweilige Zusammentreffen gegenzeitig zum Besseren verändert haben. Der erste Handlungssprung hat mich sehr an Die Rote Königin erinnert, doch das hat sich nach ein paar Kapiteln wieder in Luft aufgelöst. Es gab mehrere Handlungssprünge in dem Buch und die meisten habe ich auch nicht kommen sehen, doch einen konnte ich schon vom Anfang des Buches an vorhersagen. Diese hätten aber wirklich nicht sein müssen.

Hannah: Mich hat besonders Nemesis begeistert. Mit ihr begibt sich der Leser auf eine Reise, die von der kompletten Unterwürfigkeit über den Zweifel und die Zerrissenheit zum selbstbestimmten Leben als eigenes, selbstbestimmtes Individuum führt. Auch die grundlegende Frage ist genial. Können Maschinen Emotionen entwickeln, und den eigenen Willen über ihre Programmierung stellen? Und, viel wichtiger: Kann man gegen die eigene Bestimmung und Funktion in einem System ankommen? Auch die Nebencharaktere sind bis ins Detail ausgearbeitet und beeinflussen jeder für sich die Handlung und sorgen nicht zuletzt auch dafür, dass die Geschichte um Nemesis und Typus so unvorhersehbar und spannend bleibt. Seite für Seite wird der Leser durch den flüssigen Wechsel von Action, Emotionen und politischer Kalkül gefesselt, und über mehrere einschneidende Ereignisse zum Finale geleitet.

 

Fazit

Emma: Ein super toller Science-Fiction Roman mit vielen unerwarteten Wendungen und erfrischenden Charakteren.

Hannah: Der Roman begeistert mit vielseitigen Entwicklungen, atemberaubender Spannung und mit einem wundervollen Hauptcharakter, der der Geschichte seine Einzigartigkeit verleiht.

Eure Hannah & Emma

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